Publikationen des UBA
Eine Auswahl an relevanten Publikationen des Umweltbundesamtes
- Das Klima ändert sich - was können wir tun?
- Wie können sich Unternehmen und Kommunen an den Klimawandel anpassen?
- Dialoge zur Klimaanpassung 2009/2010
- Entwicklung eines Indikatorensystems für die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS)
- Ergebnisse eines regionalen Szenarienlaufs für Deutschland mit dem statistischen Modell WETTREG2010
- Information, Kommunikation und Kooperation im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie
- Broschüre zu Klimawandel und marinen Ökosystemen
- Strategien der Anpassung: Broschüre und Themenblätter des UBA
- Erstellung regionaler Klimaszenarien für Deutschland
- Regionale Klimaszenarios mit dem Regionalisierungsmodell WETTREG
- Extremereignisse durch Klimaänderungen - Schwerpunkt Deutschland
- Klimawandel in Deutschland — Vulnerabilität und Anpassungsstrategien klimasensitiver Systeme
- Klimaänderungen - Herausforderungen für den Bodenschutz
- Mögliche Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Ausbreitung von primär humanmedizinisch relevanten Krankheitserregern über tierische Vektoren sowie auf die wichtigen Humanparasiten in Deutschland
- Was Sie über vorsorgenden Hochwasserschutz wissen sollten
Das Klima ändert sich - was können wir tun?

Beispiele der Anpassung vor Ort finden sich in der neuen Broschüre des Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass). Die Broschüre stellt die im Rahmen des Wettbewerbs "Sich zukunftsweisend wandeln - jetzt handeln: ANPASSUNGSPIONIERE GESUCHT!" gewürdigten Maßnahmen und weitere von der Jury lobend erwähnte Beispiele für konkrete Anpassung vor Ort detailliert vor.
Wie können sich Unternehmen und Kommunen an den Klimawandel anpassen?
Mit dem Klimalotsen bietet das Umweltbundesamt den ersten Leitfaden zur Anpassung an den Klimawandel an. In fünf Schritten können Nutzer und Nutzerinnen sich mit den zentralen Fragestellungen und Methoden für die Anpassung von Organisationen an den Klimawandel vertraut machen. Angesprochen werden vor allem Vertreter von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Kommunen. Der Klimalotse ist über www.klimalotse.anpassung.net kostenfrei öffentlich zugänglich.
Im wissenschaftlichen Abschlussbericht des Projektes erläutern die Autoren die fachlichen Grundlagen für Anpassungsprozesse in Organisationen und erklären, wie die Struktur und die Inhalte des Klimalotsen entstanden.
- Klimalotse, Leitfaden zur Anpassung an den Klimawandel
- Abschlussbericht: Unterstützung des Managements von Klimarisiken und –chancen
Dialoge zur Klimaanpassung 2009/2010

Welche Folgen hat der Klimawandel für Küstenschutz, Energieversorgung oder Verkehrsinfrastruktur in Deutschland? Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im UBA (KomPass) hat 2009 und 2010 in mehreren Fachdialogen mit Verbänden, Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaft diskutiert. Dabei wurden mögliche Maßnahmen unter die Lupe genommen und Ansätze für sektorale Anpassungsstrategien entwickelt. Das UBA wird die Dialogreihe fortsetzen.
Entwicklung eines Indikatorensystems für die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS)
Bericht über den Stand der Entwicklung des Indikatorensystems für die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) veröffentlicht: Im UBA wird in einem mehrstufigen Verfahren ein Indikatorensystem zur DAS entwickelt. Voraussichtlich Ende 2014 wird der erste indikatorengestützte Bericht zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland erscheinen. Dieser soll den Auftakt für eine routinemäßige Berichterstattung zu den Folgen des Klimawandels und die Anpassung daran in Deutschland darstellen. In der im Dezember 2011 erschienenen Publikation wird der Stand der Arbeiten bei der Entwicklung eines Indikatorensystems dargestellt, der unter einer breiten fachlichen Beteiligung von Behörden des Bundes und der Länder, von Verbänden, Unternehmen und Wissenschaftlern erfolgt.
Ergebnisse eines regionalen Szenarienlaufs für Deutschland mit dem statistischen Modell WETTREG2010
In einer Kooperation haben 15 Umweltanstalten / –ämtern der Bundesländer und das Umweltbundesamt die Regionalisierungsmethodik „WETTREG“ weiter entwickelt und einen neuen regionalen Szenarienlauf für das SRES Szenario A1B für Deutschland bereitgestellt. Diese WETTREG2010-Daten zeigen unter anderem:
- Gegenüber älteren WETTREG-Versionen liegt die Erwärmung für WETTREG2010 während dieses Jahrhunderts am oberen Rand des durch alle verfügbaren Klimamodelle aufgespannten Korridors.
- Danach könnte sich die Temperatur in Deutschland bis zum Ende des Jahrhunderts im Mittel um 3,5 Grad C erhöhen.
- Im Winter könnte diese Erwärmung fast 4,5 Grad C, im Sommer ca. 4 Grad C betragen.
- Diese Erwärmung kann dazu führen, dass Extremereignisse, insbesondere sommerliche Hitzeperioden künftig stärker ausgeprägt sind und länger andauern könnten als bisher angenommen.
Die neuen Daten verbessern das Ensemble der verfügbaren Bewertungsgrundlagen für Anpassungspolitik an den Klimawandel wesentlich, weil Bandbreiten möglicher Änderungen besser beurteilt werden können und insbesondere das mögliche Auftreten künftiger Hitzeperioden plausibler als vorher abbildbar ist. Die neuen Daten erhöhen aber auch den Handlungsdruck, die Vorsorge gegenüber den Folgen des unvermeidbaren Klimawandels zu verstärken.
- Abschlussbericht: regionaler Szenarienlauf für Deutschland mit dem statistischen Modell WETTREG2010
- Weiterführende Publikation: Kreienkamp u.a. (2010): Weiterentwicklung von WettReg bezüglich neuartiger Wetterlagen
- WETTREG 2010 – Länderbewertung
Information, Kommunikation und Kooperation im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie

Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) betont die Relevanz der Information der Öffentlichkeit über Erfordernisse zur Anpassung. Die aktive Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen in den weiteren Prozess der Strategieentwicklung ist ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung. Ein Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes entwickelte Vorschläge, wie gesellschaftlicher Gruppen etwa über das Internet und über Dialog- und Kommunikationsprozesse einbezogen werden können. Diese Vorschläge basieren im Wesentlichen auf einer Interessenanalyse mit Vertretern gesellschaftlicher Gruppen. Der vorliegende Forschungsbericht fasst die Anforderungen und Erwartungen an die DAS zusammen und gibt Empfehlungen zur weiteren Dialoggestaltung.
Broschüre zu Klimawandel und marinen Ökosystemen

Der Klimawandel verändert unsere Meere. Eisbären, die zwischen einsamen Schollen schwimmend keine Beute mehr machen, sind nur eine traurige Perspektive für die Folgen, die die Erderwärmung in den komplexen Wirkungszusammenhängen der marinen Ökosysteme auslösen können. Die neue Broschüre des UBA beschreibt die kritische Situation der marinen Ökosysteme und geht auf die Folgen des Klimawandels für den Meereszustand, die Meeresbewohner und die Nutzung der Meere ein.
Strategien der Anpassung: Broschüre und Themenblätter des UBA
Der Klimawandel und seine Folgen sind in aller Munde - spätestens seit dem vierten Sachstandsbericht des Weltklimarates aus dem Jahr 2007. Die Änderungen des Klimas sind bereits in Deutschland spürbar. Wie wirkt aber ein verändertes Klima auf Mensch und Umwelt? Und was können wir tun, um uns darauf einzustellen? Aufbauend auf aktuellen Forschungsberichten fasst das Umweltbundesamt (UBA) in mehreren Publikationen das Wissen zu Risiken des Klimawandels für Deutschland zusammen und stellt mögliche Strategien und Maßnahmen zur Anpassung vor.

- Presse-Information (PDF)
- Broschüre „Deutschland im Klimawandel - Anpassung ist notwendig“
- Themenblatt Bevölkerungsschutz (PDF)
- Themenblatt Boden (PDF)
- Themenblatt Chemische Industrie (PDF)
- Themenblatt Energiewirtschaft (PDF)
- Themenblatt Forstwirtschaft (PDF)
- Themenblatt Hochwasserschutz (PDF)
- Themenblatt Landwirtschaft (PDF)
- Themenblatt Verkehr (PDF)
- Themenblatt Versicherungen (PDF)
Erstellung regionaler Klimaszenarien für Deutschland

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Max-Planck-Institut für Meteorologie mit seinem regionalen Klimamodell REMO Projektionen für den Zeitraum 1950 bis 2100 berechnet. Die Projektionen decken das Gebiet Deutschlands, Österreichs und der Schweiz in einer hohen räumlichen Auflösung ab. Die Ergebnisse lassen sich auf folgende Aussagen verdichten: Je nach angenommenem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen könnten bis zum Ende des Jahrhunderts die Temperaturen in Deutschland — vor allem im Süden und Südosten — um mehr als 4 °C steigen. Im Sommer kann es in weiten Teilen Deutschlands weniger Niederschläge geben. Im Winter könnten im Süden und Südosten mehr Niederschläge fallen, wobei allerdings wegen der gestiegenen Temperaturen weniger Schnee fallen kann. Das Umweltbundesamt hat erste Ergebnisse bereits im Jahre 2006 vorgestellt. Nun liegt der Abschlussbericht des Vorhabens vor.
Regionale Klimaszenarios mit dem Regionalisierungsmodell WETTREG

Die Klimamodellrechnungen mit WETTREG erwarten einen Anstieg der durchschnittlichen Temperaturen zwischen 1,8 und 2,3 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts. Auch die Niederschläge dürften sich regional erheblich ändern. Im Sommer wird es trockener, während die Winter durchschnittlich feuchter werden könnten. Regionale Aussagen wie diese sind wichtig, um geeignete Anpassungsmaßnahmen zu planen.
Extremereignisse durch Klimaänderungen - Schwerpunkt Deutschland

Um die Bedeutung und Auswirkungen von Extremereignissen für Deutschland zu erfassen, gab das Umweltbundesamt ein Forschungsprojekt in Auftrag. Die Ergebnisse zeigen, dass die Klimaänderungen des 20. Jahrhunderts auch mit deutlichen Änderungen bei den Extremereignissen einhergehen. Die untersuchten Parameter und Regionen weisen dabei jahreszeitliche Unterschiede und räumliche Besonderheiten auf.
Klimawandel in Deutschland — Vulnerabilität und Anpassungsstrategien klimasensitiver Systeme

Der Klimawandel wird – darin ist sich die weit überwiegende Zahl der Klima-Experten einig – gravierende Folgen für die Menschen und die Umwelt haben. Das Wissen über drohende Gefahren und mögliche Handlungsoptionen ist in den vergangenen Jahrzehnten beachtlich gestiegen. Es kommt jetzt vor allem darauf an, zukünftige Risiken des Klimawandels für die einzelnen Regionen in Deutschland zu erkennen und drohende Schäden durch aktiven Klimaschutz und Anpassungen zu begrenzen.
Klimaänderungen - Herausforderungen für den Bodenschutz

Auf Grundlage der vorliegenden Klimaprognosen ergeben sich für den Bodenschutz neue Herausforderungen für die Erarbeitung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen- und Anpassungsstrategien. Vor diesem Hintergrund hat die Abteilung Boden des Umweltbundesamtes für den 28. -29. September 2005 zum Workshop: „Klimaänderungen- Herausforderungen für den Bodenschutz" eingeladen. Über 100 Teilnehmende aus Behörden, Forschungseinrichtungen und Institutionen aus den Bereichen Bodenschutz, Wasserwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft sind der Einladung gefolgt.
Mögliche Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Ausbreitung von primär humanmedizinisch relevanten Krankheitserregern über tierische Vektoren sowie auf die wichtigen Humanparasiten in Deutschland

Gesundheitsgefahren gehen nicht nur von direkter Hitzebelastung aus, auch alt bekannte sowie neue Krankheiten könnten in Deutschland im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimaveränderungen zum Problem werden. Wie groß das Gefährdungspotential ist, dass sich beispielsweise Tropenkrankheiten wie Malaria oder Leishmaniose in Deutschland ausbreiten, hat ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Maier vom Institut für medizinische Parasitologie der Universität Bonn detailliert beleuchtet. Dabei entstand ein umfassender Überblick über in Deutschland bzw. unseren Nachbarstaaten nachgewiesene tierische Krankheitsüberträger wie Zecken, Stech- und Sandmücken sowie die von ihnen übertragenen Erreger. Zentrales Ergebnis: Die wesentlichen Voraussetzungen für das Auftreten neuer Erkrankungen sind gegeben, da sowohl die Erreger als auch altbekannte sowie neu entdeckte wirksame tierische Überträger in Deutschland vorhanden sind.
Was Sie über vorsorgenden Hochwasserschutz wissen sollten

Alle Jahre wieder: Der Frühling beginnt, der Schnee schmilzt und die Hochwassergefahr wächst. Das Umweltbundesamt informiert in der Broschüre "Was Sie über vorsorgenden Hochwasserschutz wissen sollten" sowohl darüber, wie Hochwasser entstehen, als auch wie und von wem sich ihre negativen Folgen für Mensch und Umwelt verringern oder verhindern lassen.

