Dialoge zur Klimaanpassung: Metropolregionen

Vor dem Hintergrund bereits spürbarer Klimaänderungen wird es immer wichtiger, sich mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Zunehmende Extremwetterereignisse, steigende Temperaturen und ein Anstieg des Meeresspiegels erfordern Anpassungsmaßnahmen in Wirtschaft und Gesellschaft. Doch wie kommen Entscheidungsträger/innen prägnant und schnell an relevante Informationen über Klimafolgen und damit verbundene Risiken und Chancen? Welche Handlungsstrategien gibt es und welche Best-Practice-Beispiele sind nachahmenswerte Vorbilder? Zu diesen Fragen veranstaltet das Umweltbundesamt gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Dialoge mit Entscheidungsträger/innen aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Verwaltung.
Auch in den deutschen Metropolregionen stellt der Klimawandel Wirtschaft und Gesellschaft vor neue Herausforderungen: Behörden, Unternehmen und Verbände sind gefordert, nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern sich auch an bevorstehende und bereits eintretende Klimaänderungen anzupassen. Sie stehen vor der Aufgabe, Siedlungsflächen, Infrastrukturen und Gebäude so weiterzuentwickeln, dass diese in der Lage sind, mit einer zunehmenden Zahl an Extremereignissen wie z. B. Stürmen, Starkniederschlägen oder lang anhaltenden Hitzeperioden umzugehen.
Im Rahmen eines eintägigen Workshops am 27. September 2011 im Bundesumweltministerium in Berlin kamen rund 30 Expertinnen und Experten aus Raumplanung, Wirtschaftsförderung und Unternehmensverbänden in den deutschen Metropolregionen sowie wissenschaftlichen und beratenden Einrichtungen zusammen, um zu diskutieren, wie die in den Metropolregionen engagierten Kreise proaktiv den Folgen des Klimawandels begegnen können. Neben den Herausforderungen, welche die Anpassung an den Klimawandel für die Metropolregionen mit sich bringt, diskutieren die Teilnehmer/innen über anpassungshemmende und –fördernde Faktoren sowie über mögliche Maßnahmen und Instrumente zur Anpassung in den Metropolregionen. Darüber hinaus wurde die Frage erörtert, welchen Beitrag Metropolregionen zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung und bei Entscheidungsträgern leisten können. Die wesentlichen Ergebnisse und Diskussionsverläufe des Stakeholderdialogs sind in einem Auswertungspapier zusammengefasst.
Dokumentation
Arbeitspapier Dialog Metropolregionen (pdf/225-KB)
Ergebnisse des Dialogs Metropolregionen (pdf/157-KB)
Präsentationen des Workshops
Klimawandel und Betroffenheit der (Metropol-)Regionen (Dr. Fabian Dosch, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und Dr. Mark Fleischhauer, TU Dortmund) (pdf/3771-KB)
Thesen zur Beteiligung regionaler und kommunaler Akteure (Dr. Christian Wilke, TU Berlin) (pdf/54-KB)
StEP KLIMA Berlin – Anpassung und Akzeptanz: als neue Herausforderung an die Stadtentwicklung (Dr. Heike Stock, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin) (pdf/8341-KB)
Maßnahmen zur Anpassung der Metropolregionen an den Klimawandel (Jakob Richter, Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM)) (pdf/943-KB)
Klimaanpassung in der Metropolregion Bremen-Oldenburg (Matthias Kirk, Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e. V. und Andreas Lieberum, Sustainability Center Bremen) (pdf/512-KB)
Die Dialoge zur Klimaanpassung
- Bildung, November 2011
- Metropolregionen, September 2011
- Normung und Technische Regeln, Juni 2011
- Abschlussveranstaltung, national Juni 2010
- Versicherungen, Juni 2010
- Bevölkerungsschutz, April 2010
- Chemieindustrie, Januar 2010
- Verkehrsinfrastruktur, Oktober 2009
- Energiewirtschaft, Juni 2009
- Küstenschutz, Mai 2009
Veranstalter: Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass).
Fachbegleitung UBA: Clemens Haße
Auftragnehmer: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Die Dialogreihe 2009-2010 wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde durchgeführt.
Projektleitung Auftragnehmer:
Dr. Esther Hoffmann
Forschungsfeld Ökologische Unternehmenspolitik
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH, gemeinnützig
Potsdamer Str. 105
D-10785 Berlin
Tel. +49–30–884594-33
Fax +49–30–8825439
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