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Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (Link zur Startseite)

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Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung

Regionale Studien und Aktivitäten zu Klimafolgen und Anpassung

Baden-Württemberg

Klimawandel – Auswirkungen, Risiken, Anpassung (KLARA)

Das Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg hat das Verbundprojekt KLARA initiiert, das sich mit denjenigen Auswirkungen des Klimawandels befassen soll, für die das Land besonders anfällig ist. Es wurde ein umfassender Katalog der für Baden-Württemberg in Betracht kommenden Klimafolgen für die Sektoren Wasser-, Land-, Forstwirtschaft, Naturschutz, Gesundheitsschutz/ Luftqualität, Wirtschaft, Gebäude/ Infrastruktur/ Kultureinrichtungen erstellt.

Informationssystem KLARA 1.0

KLARA Symposien

Baden-Württemberg und Bayern

Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft (KLIWA)

KLIWA ist die Abkürzung für das Kooperationsvorhaben "Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft". Die Länder Baden-Württemberg und Bayern sowie der Deutsche Wetterdienst vereinbarten im Dezember 1998 eine längerfristige gebiets- und fachübergreifende Zusammenarbeit. Mit diesem mittel- bis langfristigen Programm sollen künftige Veränderungen des Wasserhaushalts als Folge von möglichen Klimaveränderungen aufgezeigt und der Wasserwirtschaftsverwaltung Hinweise über damit verbundene Auswirkungen auf die gewässerkundlichen Grundlagen gegeben werden.

Homepage KLIWA

KLIWA Broschüre [PDF 2,8 MB]

KLIWA-Heftreihe

Bayern

Der Klimawandel und seine Auswirkungen - Kenntnisstand und Forschungsbedarf als Grundlage für Anpassungsmaßnahmen

Das Fortschreiten des Klimawandels ist allen Klimaschutzanstrengungen zum Trotz nicht mehr aufzuhalten. Zur Reduzierung der unvermeidbaren nachteiligen Folgen ist daher neben den Bemühungen in der Emissionsreduzierung eine rasche und dauerhafte Anpassung an ein sich wandelndes Klima notwendig. Dies setzt eine Erfassung der Auswirkungen auf die Bereiche Natur, Wirtschaft und Gesellschaft voraus. Hier bestehen jedoch teilweise erhebliche Wissensdefizite. Hinzu kommt die Zunahme von Unsicherheiten im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Klimawandels. Im Auftrag des Freistaats Bayern wurden vor diesem Hintergrund in einer umfassenden Studie der Universität Bayreuth "Klimawandel in Bayern - Auswirkungen und Anpassungsmöglichkeiten" die zu erwartenden Auswirkungen auf Ökosysteme und Gesellschaft zusammengestellt und analysiert. Eine Vielzahl von Experten verschiedenster Einrichtungen, Universitäten, Forschungszentren und Fachverwaltungen haben hierbei mitgewirkt. Die vorliegende Kurzfassung enthält die wesentlichen Ergebnisse dieser umfangreichen Studie. Sie trägt bestehende Kenntnisse zusammen, gibt Hinweise auf sinnvolle Anpassungsmaßnahmen und analysiert Wissensdefizite. Daneben werden Strategien für Forschung und Praxis aufgezeigt und die Notwendigkeit eines intensiven Austauschs betont. Damit ist eine gute Grundlage für die weiteren Arbeitsschritte in den Bereichen Anpassung und Forschung geschaffen.

Klimaanpassung Bayern 2020 [PDF 1,4 MP]

Brandenburg

Klimastudie Brandenburg

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat im Auftrag des Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg (MLUV) eine Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels auf das Land Brandenburg erarbeitet („Brandenburgstudie II“). Ein Schwerpunkt der Studie, die als Fortschreibung einer bereits 1996 durchgeführten ersten Einschätzung der Folgen des Klimawandels für Brandenburg vergeben wurde, betrifft den Landschaftswasserhaushalt, bei dem aufgrund der zu erwartenden klimatischen Entwicklung Gefahren sichtbar werden. Des weiteren werden die Auswirkungen einer moderaten globalen Klimaänderung auf die naturnahen Ökosysteme, bewirtschaftete Wälder, die landwirtschaftlichen Erträge und andere wirtschaftliche Aspekte dargestellt. Die Ergebnisse sind unter der Annahme einer mittleren Klimaentwicklung erstellt worden. Nicht eingegangen sind extreme Ereignisse wie Starkniederschläge und lange Trockenperioden.

Darauf aufbauend hat das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg (ZALF) untersucht, wie adaptionsfähig die Landwirtschaft Brandenburgs an den Klimawandel ist. Im Ergebnis wird deutlich, dass die Häufung von Extremwetterlagen das eigentliche Problem für die landwirtschaftliche Produktion darstellt und das Niederschlagsdefizit in der Vegetationsperiode durch gezielte züchterische und anbautechnische Maßnahmen weitgehend kompensiert werden können. Gleichzeitig sinkt aber die Sickerwasserspende der landwirtschaftlichen Nutzflächen drastisch ab. Damit geht eine wesentliche Stütze der Grundwasserneubildung verloren und es wird die Funktionsfähigkeit ökologisch sensibler Gebiete (z.B. Feuchtgebiete) in Frage gestellt.

Die Arbeiten des ZALF sind Bestandteil des Klimamanagement im Land Brandenburg. Nachzulesen sind einzelne Ergebnisse im Fachbeitrag Heft Nr. 104 des Landesumweltamtes Brandenburg „Daten zum integrierten Klimaschutzmanagement im Land Brandenburg“. Dieser Bericht bildet die Grundlage für das Handlungskonzept der Landesregierung zum Klimaschutzmanagement. Damit soll es zukünftig möglich sein, ein zielgerichtetes integriertes Management für Klimaschutz und Klimawandel aufzubauen. Für den Datenbericht wurden über ein breites Spektrum vorhandene Beobachtungen und Statistiken ausgewählt, um Problemlagen zu analysieren und die Wirkungen des Managements über längere Zeiträume anschaulich abzubilden.

Klimastudie Brandenburg

Brandenburgstudie II [PDF 4,6 MB]

Daten zum integrierten Klimaschutzmanagement [PDF 6.0 MB]

Hessen

Integriertes Klimaschutzprogramm Hessen (INKLIM)

Das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (HMULV) hat im Frühjahr 2004 das Integrierte Klimaschutzprogramm Hessen 2012 (INKLIM 2012) aufgelegt. Dieses aus mehreren Bausteinen bestehende Programm soll die fachliche Grundlagenplanung für die Zeit bis 2012 sicherstellen; es wurde Anfang 2006 abgeschlossen.
Der Baustein II (Klimawandel und Klimafolgen) wurde vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) im Auftrag des HMULV durchgeführt. Gegenstand von Baustein II waren zum einen Untersuchungen zum Klimawandel in Hessen (Analysen der beobachteten Klimaänderungen seit 1900 sowie Klimaprojektionen bis 2100). Zum anderen wurden Klimafolgen inklusive möglicher Anpassungsmaßnahmen in unterschiedlichen Bereichen abgeschätzt (Wasserwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Natur- und Gesundheitsschutz).

Das Integrierte Klimaschutzprogramm Hessen 2012 (INKLIM 2012)

Webseite der HLUG zu INKLIM, Baustein II

INKLIM Abschlussbericht [PDF 1,5 MB] Kurzfassung der Ergebnisse aller Teilprojekte

Mecklenburg-Vorpommern

Studie zum Klimawandel

Die Landesregierung hat Anfang Mai 2008 die erste umfassende wissenschaftliche Bewertung des Umfangs und der Folgen des Klimawandels in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt. Der Klimawandel wird auch Mecklenburg-Vorpommern beeinflussen, eine Anpassung an die Folgen ist aber möglich. Es ist erforderlich, Anpassungsstrategien für alle durch den Klimawandel betroffenen Bereiche zu entwickeln und konsequent umzusetzen. Darüber hinaus sind erhebliche Potentiale des Landes im Rahmen eines modernen Klimaschutzes zu nutzen.

Presseinformation: Erste Studie zum Klimawandel in MV

Regierungsstudie zum Klimawandel [PDF]

Niedersachsen

Im Oktober 2008 hat Niedersachsen das Strategiepapier "Klimawandel - Herausforderung für Staat und Gesellschaft" vorgestellt. Das Papier mit dem Untertitel "Struktur für eine Anpassungsstrategie" ist eine Grundlage für die Arbeit der niedersächsischen Regierungskommission Klimaschutz und damit Basis für eine breite gesellschaftliche Diskussion in Niedersachsen.

Struktur für eine Anpassungsstrategie in Niedersachsen [PDF]

Nordrhein-Westfalen

Klimawandel in Nordrhein-Westfalen - Wege zu einer Anpassungsstrategie

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ließ eine Studie erarbeiten, die die Auswirkungen des Klimawandels auf Nordrhein-Westfalen zusammenfasst. Für die Bereiche Bodenschutz, Wasserwirtschaft, Naturschutz und Biodiversität, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei sowie für die Gesundheit der Bevölkerung listet das Papier auf, welche Folgen der Klimawandel haben wird, welche Anpassungsstrategien notwendig sind und wo Forschungsbedarf besteht. Als Reaktion auf die Studie plant das Umweltministerium für seinen Geschäftsbereich zunächst drei Schwerpunktthemen: Das Hochwasserschutzkonzept des Landes soll im Hinblick auf den Klimawandel überarbeitet werden, da mit häufigeren kleinen und mittleren Hochwassern zu rechnen ist. Für die Waldbesitzer sollen verlässliche Prognosen über die Auswirkungen der Klimaveränderung erstellt werden, damit sie geeignete Baumarten anbauen können und so stabile Mischwälder entstehen. Den Landwirten sollen künftig auf Basis kleinräumiger Klimadaten konkrete Empfehlungen für den Pflanzenanbau gegeben werden, die die steigenden Temperaturen berücksichtigen.

Die Anpassungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen

Region Küste

Das Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM)

Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM) oder auf englisch “Integrated Coastal Zone Management“ (ICZM) ist ein Management-Ansatz der versucht, Konflikte bei der Entwicklung der Küstenzone zu reduzieren, die Umweltqualität zu erhalten und eine am Leitbild der Nachhaltigkeit orientierte Abstimmung zwischen den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Belangen bei der Entwicklung der Küste zu unterstützen. Dabei spielt auch die Anpassung an Klimaänderungen eine wichtige Rolle.

Nationale Strategie IKZM

IKZM-Aktivitäten in Schleswig-Holstein

IKZM-Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern

IKZM-Aktivitäten in Niedersachsen

IKZM - Weitere Aktivitäten

Rheinland-Pfalz

Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz hat einen Klimabericht der Landesregierung vorgelegt. Der Klimawandel findet statt – dies wird mittlerweile nicht mehr ernsthaft bestritten. Auch in Rheinland-Pfalz zeigen sich bereits Auswirkungen auf die belebte und unbelebte Natur. Der Klimabericht fasst erstmals klimarelevante Daten und Zusammenhänge auf der Ebene des Landes Rheinland-Pfalz zusammen. Außerdem beschreibt er die im Lande bis jetzt festgestellten Klimaveränderungen und ihre Folgen und stellt mögliche Anpassungsstrategien dar.

Klimabericht Rheinland-Pfalz 2007 [PDF 6.8 MB]

Sachsen

Arbeitsgruppe Klimafolgen

Auch in Sachsen wird der Klimawandel erhebliche Folgen nach sich ziehen. Mit der frühzeitigen Entwicklung geeigneter Anpassungsmaßnahmen sollen die Auswirkungen des Klimawandels gemindert werden. Im Rahmen einer interdisziplinären "Arbeitsgruppe Klimafolgen" stimmen das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der Staatsbetrieb Sachsenforst, die Landestalsperrenverwaltung gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft auf der Grundlage der sächsischen Klimaprojektion Vorhaben zu Anpassungsstrategien an möglichen Auswirkungen des Klimawandels ab.

Broschüre „Klimawandel in Sachsen“ [PDF 8,5 MB]

Schülerhandreichung „Schulen für Klimaschutz in Sachsen“ [PDF 8,5 MB]

Internetportal „Klimaschutz in Sachsen“

Sachsen-Anhalt

Forschungsprojekt „Auswirkungen des Klimawandels auf die Bodenerosion in vulnerablen Regionen – Beispiel Sachsen-Anhalt"

Abschlussbericht des Forschungsprojektes

Thüringen

Thüringer Klima- und Anpassungsprogramm

Spürbare Folgen des Klimawandels sind nicht nur Extremereignisse wie Stürme, Trockenheit und Hochwasser, sondern auch Gesundheitsschäden und zurückgehender Wintertourismus aufgrund schneearmer Winter, denen sich Thüringen stellt. Das Thüringer Klima- und Anpassungsprogramm zeigt die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten an die unvermeidlichen Folgen des anthropogen verursachten Klimawandels in verschiedenen Lebensbereichen auf. Dabei ergeben sich nicht nur Risiken, sondern auch Chancen.

Thüringer Klima- und Anpassungsprogramm

Thüringer Klimaforen - regelmässige Veranstaltungsreihe zu Klimathemen

Die Klima-Internetseite des Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz

Bitte beachten Sie auch: Aktuelle Informationen der Bundesländer veröffentlichen wir im Newsletter Klimafolgen und Anpassung.

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