Internationale Tagung "Ästuar 21: Zukunftsfähig für Mensch und Natur - Europäische Beispiele der Ästuarentwicklung mit Blick auf die Tideelbe"
- Anfang
- 1. Oktober 2009
- Ende
- 1. Oktober 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz der Freien und Hansestadt Hamburg und WWF-Deutschland möchten Sie herzlich zu der internationalen Tagung "Ästuar 21: Zukunftsfähig für Mensch und Natur - Europäische Beispiele der Ästuarentwicklung mit Blick auf die Tideelbe" einladen.
Sie werden begrüßt von Christian Maaß, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Hamburg und Alfred Schumm, Leiter des Internationalen WWF-Zentrums für Meeresschutz, Hamburg.
Ästuare, die Trichter-Mündungen der Flüsse ins Meer, sind ökologisch sehr wertvolle Bereiche. Sie sind größtenteils als europäische Naturschutzgebiete geschützt und fungieren zugleich als wichtige Schifffahrtsstraßen zu bedeutenden Hafenstandorten. Wie können, wie sollten Ästuare in Europa entwickelt werden, um die Auswirkungen des Klimawandels und der boomenden Schifffahrt zu verkraften? Wie können Hochwasser-, Gewässer- und Naturschutz in den hochempfindlichen Gebieten des Übergangs vom Fluss ins Meer verknüpft und die Sicherheit der Menschen sowie der Natur- bzw. Gebietsschutz berücksichtigt werden? Welche Rolle können Hafenbetreiber bei der Entwicklung integrierter Maßnahmen ausfüllen?
Experten, Behördenvertreter und Naturschützer stellen integrierte Maßnahmen in den Ästuargebieten Großbritanniens, der Niederlande, Belgiens und Deutschlands vor. Sie erläutern deren Erfahrungen im Hinblick auf die Anforderungen von Natura 2000-Regelungen sowie der EG-Wasserrahmenrichtlinie.
Die Referenten stellen sich anschließend der Diskussion. Aspekte der Übertragbarkeit einzelner Modelle und Beispiele auf das Elbeästuar sowie Bedingungen und Chancen für eine erhöhte Akzeptanz von Renaturierungsmaßnahmen an der Tideelbe bzw. an den deutschen Ästuaren werden diskutiert.
Durch Simultanübersetzung Englisch-Deutsch-Englisch sollen mögliche Sprachbarrieren überwunden werden. Bitte melden Sie sich bis zum 11. September 2009 mit dem beiliegenden Faxformular oder per e-Mail (Mielke@wwf.de) an.
Mit freundlichen Grüßen
Dorothea Derksen
Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Amt für Gewässerschutz
Beatrice Claus
WWF Deutschland, Wattenmeer & Ästuarschutz
Adresse
Internationale Tagung „Ästuar 21 – Zukunftsfähig für Mensch und Natur“ am 1. Oktober 2009, Beginn 9.00 Uhrin der Paritätischen Gesellschaft, Trostbrücke 6
20457 Hamburg

